1.Anbieter und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für Verträge zwischen
Kompetenzzentrum Andreas Wagner
Max-Planck-Str. 7
85716 Unterschleißheim
Deutschland
E-Mail: [email protected]
– nachfolgend „Anbieter“ – und Verbrauchern über die unter der Marke derYogaAndi angebotenen digitalen Produkte, Online-Programme, Web-Apps, Kundenportal-Zugänge, Live-Online-Angebote, Abonnements, On-Demand-Präventionskurse und kostenlosen digitalen Angebote.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Verträge mit Unternehmern sind auf Grundlage dieser AGB nicht vorgesehen.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an volljährige Personen ab 18 Jahren.
Präsenzworkshops, Retreats und sonstige termingebundene Präsenzveranstaltungen sind von diesen AGB nicht erfasst.
↑ Nach oben2.Vertragsgegenstand und Produktarten
Der Anbieter stellt je nach gebuchtem Produkt digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen, Online-Programme, Web-Apps, Live-Online-Einheiten und damit verbundene Funktionen bereit.
Diese AGB bilden den einheitlichen rechtlichen Rahmen. Die konkreten Leistungsmerkmale des jeweils gebuchten Produkts – insbesondere Preis, Startdatum, Zugangszeitraum, Abrechnungsintervall und bei Abonnements die Kündigungsbedingungen – werden dem Verbraucher vor der Bestellung im jeweiligen Angebot und spätestens unmittelbar vor Betätigung des Bestellbuttons angezeigt. Diese produktspezifischen Angaben ergänzen diese AGB.
↑ Nach oben3.Vertragsschluss
Die Darstellung der Produkte auf Webseiten, Landingpages oder innerhalb der App stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.
Der Verbraucher gibt durch Betätigung des abschließenden Bestellbuttons „Jetzt kaufen“ ein verbindliches Angebot ab. Ein entgeltlicher Vertrag kommt zustande, wenn die Zahlung erfolgreich autorisiert bzw. verarbeitet wurde und der Anbieter die Bestellung elektronisch bestätigt oder den vereinbarten Zugang freischaltet.
Unmittelbar vor der Bestellung werden die wesentlichen Produktmerkmale, der Gesamtpreis, gegebenenfalls das Abrechnungsintervall, die Vertragslaufzeit und bei Abonnements die Bedingungen der Verlängerung und Kündigung hervorgehoben angezeigt.
Die AGB werden vor Vertragsschluss über eine nicht vorangekreuzte Checkbox einbezogen. Nach Vertragsschluss erhält der Verbraucher eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail, einschließlich AGB und Widerrufsbelehrung.
↑ Nach oben4.Preise und Zahlungsmethoden
Alle gegenüber Verbrauchern angegebenen Preise sind Endpreise und enthalten die jeweils anwendbaren Steuern und Abgaben, soweit diese anfallen.
Die verfügbaren Zahlungsmethoden werden im Checkout angezeigt. Hierzu gehören insbesondere über Stripe bereitgestellte Zahlungsmethoden, beispielsweise Kreditkarte und – soweit angeboten – Klarna, sowie PayPal.
Bei einmaligen Käufen ist die Zahlung mit Vertragsschluss fällig. Bei monatlichen Abonnements wird das Entgelt jeweils für den kommenden Abrechnungszeitraum im Voraus fällig.
↑ Nach oben5.Beginn, Bereitstellung und Zugang
Der Zugang beginnt entweder unmittelbar nach erfolgreicher Bestellung und technischer Freischaltung oder zu dem für das jeweilige Programm angegebenen festen Startdatum.
Zugangsdaten und persönliche Nutzerkonten sind ausschließlich für den jeweiligen Käufer bestimmt. Die Weitergabe von Login-Daten oder die Überlassung des persönlichen Accounts an andere Personen ist nicht gestattet.
Das gemeinsame Mitüben weiterer Personen vor demselben Bildschirm ist zulässig, solange diesen Personen kein eigener Accountzugang oder keine Zugangsdaten überlassen werden.
Der Verbraucher darf das Angebot auf mehreren eigenen Geräten nutzen und – soweit technisch möglich – auch parallel öffnen.
↑ Nach oben6.Zeitlich begrenzte Programme
Eiserne Routine
Die „Eiserne Routine“ wird als einmalig vergütetes, zeitlich begrenztes Programm mit einer regulären Programmlaufzeit von zehn Wochen angeboten. Das Programm beginnt zu dem im Angebot genannten Startdatum und endet nach Ablauf der Programmlaufzeit automatisch. Es erfolgt keine automatische Vertragsverlängerung.
Achtwöchige Transformationsprogramme
Als achtwöchiges Transformationsprogramm bezeichnete Angebote sind – sofern im Checkout nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet – einmalig vergütete Programme mit einer Laufzeit von acht Wochen. Sie enden nach Ablauf der Programmlaufzeit automatisch und verlängern sich nicht.
Einzelne Inhalte können nach einem didaktischen Zeitplan, schrittweise oder abhängig vom Programmfortschritt freigeschaltet werden.
↑ Nach oben7.Quick Fix und einmalig bezahlte Dauerzugänge
Quick Fix wird als einmalig bezahltes digitales Produkt ohne laufende Abogebühr angeboten.
Der Zugang zu Quick Fix wird für mindestens 24 Monate ab Vertragsschluss bereitgestellt. Nach Ablauf dieses Zeitraums bleibt der Zugang ohne weitere Vergütung bestehen, solange Quick Fix vom Anbieter weiterhin angeboten und technisch bereitgestellt wird.
Nach Ablauf der Mindestbereitstellungsdauer kann der Anbieter Quick Fix einstellen, wenn ein sachlicher und erheblicher Grund hierfür besteht, insbesondere wenn ein Weiterbetrieb aus technischen oder rechtlichen Gründen nicht mehr möglich oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich ist oder wesentliche, für den Betrieb notwendige Drittanbieterleistungen dauerhaft entfallen. Eine Einstellung wird, soweit möglich und zumutbar, mit angemessener Vorlaufzeit angekündigt.
Zwingende gesetzliche Rechte des Verbrauchers, insbesondere Rechte bei Mängeln digitaler Produkte, bei fehlenden Aktualisierungen oder bei Änderungen digitaler Produkte, bleiben unberührt.
↑ Nach oben8.Monatliche Abonnements
Als monatliches Abonnement gekennzeichnete Angebote werden auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Vergütung erfolgt monatlich im Voraus.
Das Abonnement verlängert sich jeweils um einen weiteren Abrechnungsmonat, solange es nicht gekündigt wird. Der Verbraucher kann jederzeit mit Wirkung zum Ende des laufenden bezahlten Abrechnungszeitraums kündigen.
Für online abschließbare Abonnements stellt der Anbieter die gesetzlich erforderliche Kündigungsmöglichkeit über die Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ und eine anschließende Bestätigungsseite mit der Schaltfläche „jetzt kündigen“ bereit.
Eine Kündigung kann zusätzlich in Textform an [email protected] erklärt werden.
↑ Nach oben9.Zahlungsstörungen bei Abonnements
Kann eine fällige Abonnementzahlung nicht erfolgreich eingezogen oder verarbeitet werden, informiert der Anbieter den Verbraucher elektronisch über den Zahlungsfehler.
Der Anbieter kann den Zugang für den nicht bezahlten Zeitraum vorübergehend sperren. Wird der fällige Betrag trotz Mitteilung nicht innerhalb einer angemessenen Nachfrist, regelmäßig innerhalb von sieben Tagen, ausgeglichen, kann der Anbieter das Abonnement kündigen.
Pauschale Rücklastschrift-, Bank- oder Providergebühren werden dem Verbraucher nicht auferlegt.
↑ Nach oben10.On-Demand-Präventionskurse und Krankenkassenerstattung
On-Demand-Präventionskurse werden für den im Angebot genannten Zeitraum bereitgestellt. Soweit nicht abweichend angegeben, beträgt der Zugang sechs Monate.
Für die Ausstellung einer Teilnahme- bzw. Abschlussbescheinigung ist die vollständige Bearbeitung des Kurses erforderlich. Dies bedeutet grundsätzlich, dass 100 % der vorgesehenen Kurseinheiten abgeschlossen und die vorgesehenen Fragen bzw. Lernerfolgskontrollen beantwortet wurden.
Eine Zertifizierung oder grundsätzliche Förderfähigkeit eines Angebots begründet keinen Anspruch auf Erstattung durch die Krankenkasse. Ob und in welcher Höhe Kosten übernommen werden, entscheidet ausschließlich die jeweilige Krankenkasse.
Der Verbraucher bleibt unabhängig von einer Erstattung oder Ablehnung zur vollständigen Zahlung des vereinbarten Entgelts verpflichtet.
↑ Nach oben11.Live-Online-Einheiten und Zoom
Live-Unterricht, Live-Events oder Coachingeinheiten können über Zoom oder einen vergleichbaren Videokonferenzdienst stattfinden und Bestandteil eines gebuchten Angebots oder Abonnements sein.
Maßgeblich für die jeweils angebotenen Termine ist der aktuelle Kalender innerhalb des Kundenbereichs bzw. der hierfür vorgesehenen Plattform.
Ein Anspruch auf einen bestimmten einzelnen Termin, eine bestimmte Lehrperson oder die unveränderte Beibehaltung eines Stundenplans besteht nicht. Der Anbieter darf Lehrer, Termine, Dauer und organisatorische Ausgestaltung einzelner Live-Einheiten aus sachlichen Gründen anpassen.
Einzelne Live-Termine können aus sachlichem Grund entfallen. Solange Charakter und Gesamtumfang des gebuchten Angebots nicht wesentlich beeinträchtigt werden, begründet der Ausfall einzelner Termine keinen gesonderten Erstattungsanspruch. Gesetzliche Rechte bei einer erheblichen oder dauerhaften Beeinträchtigung bleiben unberührt.
↑ Nach oben12.Aufzeichnungen von Live-Einheiten
Live-Einheiten können aufgezeichnet werden, um die Aufzeichnung innerhalb des jeweiligen digitalen Angebots oder anderer eigener Kursangebote des Anbieters bereitzustellen.
Die Aufzeichnung ist technisch so ausgerichtet, dass ausschließlich Bild und Ton des unterrichtenden Anbieters bzw. der Lehrperson aufgezeichnet werden. Teilnehmer sollen weder sichtbar noch hörbar Bestandteil der Aufzeichnung sein.
Sollte in einem abweichenden Format eine Aufzeichnung von Teilnehmern vorgesehen sein, wird hierüber vor Beginn gesondert informiert und – soweit rechtlich erforderlich – eine gesonderte Einwilligung eingeholt. Eine Verwendung von Bild, Stimme oder sonstigen personenbezogenen Inhalten eines Teilnehmers zu Werbe- oder Social-Media-Zwecken erfolgt nicht aufgrund dieser AGB.
↑ Nach oben13.Technische Voraussetzungen und Mitwirkungspflichten
Für die Nutzung digitaler Angebote benötigt der Verbraucher grundsätzlich einen aktuellen, marktüblichen Webbrowser, eine ausreichende Internetverbindung, eine erreichbare E-Mail-Adresse sowie ein geeignetes Endgerät. Für Live-Online-Angebote muss das Endgerät die für den Videokonferenzdienst erforderlichen Funktionen unterstützen.
Der Verbraucher ist für die Funktionsfähigkeit seiner eigenen Internetverbindung, Hardware, Betriebssysteme, Browser, E-Mail-Postfächer und Spamfilter verantwortlich.
Störungen, die ausschließlich aus der technischen Sphäre des Verbrauchers stammen, begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf Verlängerung des Zugangs. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
↑ Nach oben14.Verfügbarkeit, Wartung und Drittanbieter
Der Anbieter schuldet keine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit von 100 %. Vorübergehende Unterbrechungen können insbesondere durch Wartung, Sicherheitsupdates, technische Störungen oder Ausfälle eingesetzter Drittanbieter entstehen.
Planbare Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit so durchgeführt, dass die Nutzung möglichst wenig beeinträchtigt wird.
Eine wesentliche oder länger andauernde Beeinträchtigung wird nicht allein dadurch von der Verantwortlichkeit des Anbieters ausgenommen, dass ihre technische Ursache bei einem vom Anbieter eingesetzten Drittanbieter liegt. Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers bleiben unberührt.
↑ Nach oben15.Änderungen, Weiterentwicklung und Updates digitaler Produkte
Digitale Produkte und Apps werden fortlaufend technisch und inhaltlich weiterentwickelt. Der Anbieter darf Änderungen vornehmen, soweit diese zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlich sind, insbesondere Sicherheits-, Fehlerbehebungs- und Kompatibilitätsupdates.
Darüber hinaus kann der Anbieter digitale Produkte während einer laufenden Bereitstellung aus triftigem Grund ändern. Triftige Gründe sind insbesondere technische Weiterentwicklung, Sicherheit, Stabilität, geänderte Rechtsvorschriften, Änderungen von Betriebssystemen, Browsern, Schnittstellen oder Drittanbieterplattformen sowie der fachliche Austausch veralteter Inhalte.
Dem Verbraucher entstehen durch solche Änderungen keine zusätzlichen Kosten. Über Änderungen, welche die Zugriffsmöglichkeit oder Nutzbarkeit mehr als nur unerheblich beeinträchtigen, wird der Verbraucher innerhalb angemessener Frist auf einem dauerhaften Datenträger informiert. Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers bleiben unberührt.
↑ Nach oben16.Nutzungsrechte, Urheberrecht und Downloads
Sämtliche Videos, Audios, Übungen, Texte, Grafiken, Konzepte, Kursunterlagen, Apps und sonstigen Inhalte sind urheberrechtlich oder anderweitig geschützt.
Der Verbraucher erhält für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur persönlichen, privaten Nutzung.
Videos und Audiodateien dürfen nur gestreamt werden, sofern nicht ausdrücklich eine Downloadfunktion bereitgestellt wird. Das Herunterladen, Aufzeichnen oder Kopieren durch technische Umgehung ist nicht gestattet.
PDF-Unterlagen dürfen für den persönlichen Gebrauch heruntergeladen und gespeichert werden. Weitergabe, Veröffentlichung, öffentliche Vorführung, Weiterverkauf, Upload oder Verwendung in eigenen Kursen oder Angeboten ist nicht gestattet.
↑ Nach oben17.Gesundheit, Prävention und Eigenverantwortung
Die Angebote dienen Bewegung, Yoga, Entspannung, Mobilität, Stabilität, Prävention, Stressregulation und allgemeinem Wohlbefinden. Sie stellen keine ärztliche Untersuchung, medizinische Diagnose, Heilbehandlung, Psychotherapie oder individuelle medizinische Beratung dar und ersetzen eine solche nicht.
Der Verbraucher ist dafür verantwortlich, Übungen an seine persönlichen körperlichen Voraussetzungen anzupassen. Übungen sind sofort abzubrechen, wenn Schmerzen, Schwindel, Atemnot, Kreislaufprobleme oder andere ungewöhnliche Beschwerden auftreten.
Bei bekannten Erkrankungen, akuten Beschwerden oder Verletzungen, nach Operationen, während einer Schwangerschaft oder bei sonstiger Unsicherheit soll vor Aufnahme des Programms ärztlicher oder anderweitig fachlich geeigneter Rat eingeholt werden.
Der Anbieter schuldet keinen bestimmten gesundheitlichen, sportlichen, psychischen oder wirtschaftlichen Erfolg.
↑ Nach oben18.Kostenlose digitale Angebote
Der Anbieter kann kostenlose Apps, Tools, Freebies oder andere digitale Inhalte bereitstellen. Für deren technische Bereitstellung kann die Angabe einer E-Mail-Adresse erforderlich sein, beispielsweise um einen Zugang oder einen angeforderten Inhalt zuzustellen.
Eine Einwilligung in Newsletter- oder Werbekommunikation ist hiervon getrennt und richtet sich nach der jeweiligen Einwilligungserklärung.
Soweit auf Verträge über kostenlose digitale Produkte aufgrund der Bereitstellung personenbezogener Daten zwingende Verbraucherschutzvorschriften über digitale Produkte Anwendung finden, bleiben diese Rechte unberührt.
↑ Nach oben19.Support
Support wird über die vom Anbieter bereitgestellten Support-Seiten und per E-Mail an [email protected] angeboten.
Eine bestimmte Reaktionszeit oder ein bestimmtes Service-Level wird nicht zugesagt, sofern dies nicht ausdrücklich für ein einzelnes Produkt vereinbart wurde.
↑ Nach oben20.Sperrung bei missbräuchlicher Nutzung
Bei erheblicher vertragswidriger Nutzung – insbesondere Weitergabe persönlicher Zugangsdaten, unbefugter Vervielfältigung geschützter Inhalte, Manipulationsversuchen oder Angriffen auf die technische Infrastruktur – kann der Anbieter den Verbraucher zunächst abmahnen und zur Beendigung des Verstoßes auffordern.
Bei schwerwiegenden Verstößen oder wiederholtem Verstoß nach Abmahnung kann der Anbieter den Zugang sperren und den Vertrag aus wichtigem Grund beenden.
Mit Wirksamwerden einer vom Anbieter erklärten Vertragsbeendigung entstehen keine neuen Entgeltansprüche für zukünftige Abrechnungszeiträume. Gesetzliche Ansprüche beider Parteien bis zur Vertragsbeendigung bleiben unberührt.
↑ Nach oben21.Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu.
Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular.
↑ Nach oben22.Gesetzliche Rechte bei digitalen Produkten
Für digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen gelten die gesetzlichen Vorschriften über digitale Produkte, insbesondere die §§ 327 ff. BGB, soweit deren Voraussetzungen vorliegen.
Der Anbieter stellt das digitale Produkt während des geschuldeten Zeitraums vertragsgemäß bereit und stellt die gesetzlich erforderlichen Aktualisierungen, einschließlich Sicherheitsaktualisierungen, zur Verfügung.
Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers bei nicht erfolgter oder mangelhafter Bereitstellung, bei fehlenden Aktualisierungen sowie bei erheblichen Änderungen werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.
↑ Nach oben23.Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Gleiches gilt für zwingende gesetzliche Haftung und ausdrücklich übernommene Garantien.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
↑ Nach oben24.Anwendbares Recht, Vertragssprache und Gerichtsstand
Vertragssprache ist Deutsch.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Hat der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt, soweit sie nach den anwendbaren kollisionsrechtlichen Vorschriften nicht durch Rechtswahl ausgeschlossen werden dürfen.
Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Eine ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung zulasten des Verbrauchers wird nicht getroffen.
↑ Nach oben25.Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist derzeit weder gesetzlich verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Die gesetzlichen Informationspflichten nach Entstehen einer konkreten Verbraucherstreitigkeit bleiben unberührt.
↑ Nach oben26.Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. Anstelle der unwirksamen Regelung gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Der Anbieter kann diese AGB für zukünftige Vertragsschlüsse ändern. Für bereits geschlossene Verträge gelten grundsätzlich die bei Vertragsschluss einbezogenen AGB; Änderungen laufender digitaler Produkte richten sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen und Abschnitt 15.
Stand: 10. September 2026
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